Förderprogramm "Mitreden, Mitmachen, Mitbestimmen! Kinder- und Jugendbeteiligung in Niedersachsen"

Mitreden, Mitmachen, Mitbestimmen!

Ziele des Förderprogramms

Die Corona-Pandemie hat verdeutlicht, dass die Berücksichtigung von Interessen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen nur bedingt strukturell verankert sind. In den ersten Monaten der Pandemie-Bekämpfung wurden die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen oft hintenangestellt und nicht berücksichtigt. Ihr Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung (Verzicht auf Schule, Freizeit, Begegnungen, …) wurde nicht gesehen und anerkannt. Durch das Förderprogramm sollen Kinder/Jugendliche die Gelegenheit bekommen ihre Anliegen zum Ausdruck zu bringen.

Mit dem Förderprogramm sind die folgenden Ziele verbunden:

  • Kinder- und Jugendbeteiligung vor Ort stärken
  • Initiierung und Entwicklung von Beteiligungsformaten für Kinder und Jugendliche auf kommunaler Ebene
  • Kinder- und Jugendlichen vor Ort eine „Stimme“ geben.
  • Themen, Anliegen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stellen (sicht- und hörbar machen)
  • Begegnungs- und Diskussionsräume für Kinder / Jugendliche mit Politik und Vertreter*innen der Verwaltung auf kommunaler Ebene eröffnen
  • Kommunalpolitiker*innen und Vertreter*innen der Kommunalverwaltung für Themen und Anliegen von Kindern/Jugendlichen sensibilisieren

Förderrahmen

In insgesamt fünf Kategorie werden Beteiligungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen gefördert. Die Kategorie sind wie folgt:

  • Kategorie 1 - bis 500,00€
  • Kategorie 2 - bis 1.000,00€
  • Kategorie 3 - bis 2.500,00€
  • Kategorie 4 - bis 5.000,00€
  • kategorie 5 - bis 25.000,00€

Die Kategorie 5 sieht die Förderung von Modellvorhaben vor. Das bedeutet, dass die konzeptionellen/methodischen Ansätze des Projekts über die pädagogischen Standards hinausragen und die Chance aufweisen, mit geringen strukturellen und/oder inhaltlichen Anpassungen, verstetigt zu werden bzw. auf andere Standorte übertragen werden zu können.

Ko-Finanzierung

Für die Projekte sind keine Ko-Finanzierungen notwendig. Überschreiten die Kosten des Projekts den im Förderantrag definierten Rahmen, so sind diese Mehrkosten durch den*die jeweiligen Antragssteller*in zu tragen.

Sachkosten

Im Rahmen des Förderprogramms können folgende Kosten geltend gemacht werden:

  • Honorarkosten (Moderation, Organisation, …)
  • Sachkosten (Raummiete, Werbemittel, Verpflegungskosten, Verbrauchsmaterial, Mietkosten für Equipment etc.)
  • Reisekosten (u.a. im ländlichen Raum erforderlich)
  • Personalkosten (ausschließlich in den Kategorien 4 und 5)

Potenzielle Antragssteller*innen

Antragsberechtigt sind freie und kommunale Träger von Kinder- und Jugendarbeit gleichermaßen. Auf diese Weise sollen möglichst viele lokale Akteure der Kinder- und Jugendarbeit erreicht werden.

Förderzeitraum

Die Projektbeantragung, -durchführung und -abrechnung sowie das Erstellen des Sachberichts müssen bis spätestens 31.12.2022 erfolgen.

Antragsstellung

Aus Gründen der Arbeitserleichterung wird darum gebeten, dass der Antrag (unterschrieben) als PDF-Datei ausschließlich per E-Mail an mitmachenatlag-okja.de gestellt wird.

ANSPRECHPARTNERIN

ANTJE BINIEK

LAG OKJA Niedersachsen

Telefon: +49 173 49 71 230

E-Mail: mitmachenatlag-okja.de 

Nachfolgend finden Sie den Fördermittelantrag sowie die weiteren Unterlagen.