Erasmus+ Projekt

Erasmus+ Projekt "Jugendarbeit im europäischen Dorf - Alles im grünen Bereich?"

Das Projekt entstand vor dem Hintergrund von Diskussionen über aktuelle Herausforderungen der ländlichen Jugendarbeit im deutschsprachigen Raum beim Zukunftsforum der Jugendarbeit 2019 in Berlin und Austauschtreffen im Rahmen des Projektes "Europe goes local". Da es sich um ein brisantes und umfangreiches aber gleichzeitig kaum erforschtes Thema handelt, entstand die Idee für eine strategische Partnerschaft zur Unterstützung von Innovationen, um eine profunde Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendarbeit im ländlichen Raum zu ermöglichen.
Die antragstellende Einrichtung ist der Rat der deutschsprachigen Jugend (BELGIEN). Partnerorganisationen sind die Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit
Niedersachsen e. V. (DEUTSCHLAND) und die Niederösterreichische Arbeitsgemeinschaft Offene Jugendarbeit (ÖSTERREICH).

Ziele:

Dank des intensiven Fachaustausches werden innovative Strategien zur Implementierung, zur Professionalisierung und zum Ausbau der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im
ländlichen Raum entwickelt. Die Potenziale der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen politischen Verantwortlichen auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene bewusst gemacht
werden und zu einer größeren Anerkennung und Verbreitung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit führen. Konkrete Ansätze, wie Jugendliche im ländlichen Raum besser erreicht
und intensiver in die Gestaltung der Kommunen und Kreise einbezogen werden können, werden praxisnah und wissenschaftlich evaluiert. Die Strategie wird anhand von gemeinsam
erstellten Materialien (Zeitschrift, Film und Werbekampagne) verbreitet.

Angestrebte Ergebnisse und langfristiger Nutzen:
• Inhaltlicher Gewinn für die landesweite Vernetzung und Professionalisierung des Handlungsfeldes
• Stärkung der Dachverbandsstrukturen der Projektpartner durch den internationalen Austausch
• Sammlung von Grundlagen für eine Koordinierungsstelle der OKJA im ländlichen Raum
• Voneinander Lernen durch "Best Practice" und Schwierigkeiten
• Annäherung von Theorie und Praxis
• Wissenstransfer in die operative OKJA der beteiligten Länder
• Praxistaugliche Werkzeuge um den Bekanntheitsgrad und das Image der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu erhöhen
• Verbesserung der Kooperation von OKJA und Gemeinde
• Entwicklung von attraktiven Lösungsansätze für Entscheidungsträger*innen auf kommunaler und Landesebene
• Strategien für die Implementierung und den Ausbau der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in strukturschwachen Regionen, sowie für die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen.
• Positiver Impact auf kommunaler Ebene (Abwanderung)
• Steigerung des Bekanntheitsgrades von Erasmus+

Ansprechpartner*innen der beteiligten Organisationen