Auswirkungen der Corona-Krise auf die (offene) Kinder- und Jugendarbeit

An dieser Stelle geben wir Platz für Mitteilungen zu aktuellen strukturellen und finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf der Offene Kinder- und Jugendarbeit in Niedersachsen. 

Seilgarten Hannover
Di., 14.04.2020 - 21:28
Träger der Kinder- und Jugendarbeit, wie der Seilgarten in Hannover, die erheblich auf Teilnehmenden-Beiträge angewiesen sind, sind durch die aktuellen und notwendigen Ausfälle ihrer Angebote extrem gefährdet. Hier müssen die Kommunen, Kreise und das Land dringend Möglichkeiten der Unterstützung anbieten. Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen (für finanzielle Unterstützungen) ihren Blick auch auf die richten, die sich auf Grund ihrer geringen Förderung eh schon permanent am Rande der Existenz befinden.

Henning Böhmer, ein Verantwortlicher des Seilgarten Hannover schreibt in FB dazu: ".. Betroffen, bedeutet in der Zukunft arbeitslos zu sein. Wenn die Politik in der Stadt und Region Hannover, den sozialen Frieden sichern will, muss sie kurzzeitige und wirksame Zusagen zur Absicherung der der Kinder- und Jugendarbeit der freien Träger in Hannover und der Region machen. Wenn die Stadt- und Landespolitik nicht schnell den kleinen Trägern und deren vielen engagierten Mitarbeitenden klare und kurzfristige Zusagen für die Sicherung ihrer Existenz machen, wird diese Stadt eine armselige, unattraktive Kommune.

Das, was unsere Stadt ausmacht muss erhalten und weiterentwickelt werden. Wir müssen eine pluralistische, demokratische und kulturell attraktive, vielfältige und tolerante Stadtgesellschaft bleiben/ werden und sie in diesem Sinn weiterentwickeln.

ES MUSS GEHANDELT WERDEN ... JETZT!